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radforschung

Offenes Bikesharing für alle durch Open Source

Radforschung ist ein Projekt zur Entwicklung eines offenen Software-Stacks für selbstgemachtes Bikesharing. Ohne Fokus auf Profit oder Wagniskapital strebt die Initiative nach einer nachhaltigeren Mobilität durch Gemeinschaftsprojekte. Gefördert wird das Vorhaben vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Gründungsjahr 2021
Business Model Sonstiges
Branche Mobilitätstechnologie
Stadt Ulm

Über die Firma radforschung GbR

Radforschung bietet einen Open-Source-Stack für den unabhängigen Aufbau nachhaltiger Bikesharing-Systeme.

Radforschung ist eine Initiative aus Ulm, die einen quelloffenen Software-Stack für das Bikesharing entwickelt. Ziel des Projekts ist es, die technische Infrastruktur bereitzustellen, damit Kommunen, Vereine oder Initiativen ihr eigenes Bikesharing-System unabhängig von großen kommerziellen Anbietern aufbauen können. Dabei verzichtet das Projekt bewusst auf klassische Startup-Mechanismen wie Venture Capital oder die Suche nach einem profitorientierten Geschäftsmodell. Die Initiative versteht sich als technischer Enabler für eine dezentrale und bürgernahe Mobilitätswende. Durch die Bereitstellung von Code auf Plattformen wie GitHub wird eine hohe Transparenz und Kollaboration innerhalb der Community gefördert. So wird sichergestellt, dass die entwickelten Lösungen langfristig und flexibel für verschiedene Anwendungsfälle einsetzbar bleiben.

Die Vision hinter radforschung ist eine nachhaltige und vielfältige Mobilität, die durch gemeinschaftliche Gestaltung nachhaltig verbessert wird. Durch den Einsatz von Open-Source-Technologien soll der Zugang zu geteilter Mobilität demokratisiert und die Abhängigkeit von proprietären Systemen reduziert werden. Das Projekt fördert somit aktiv die Verkehrswende auf lokaler und überregionaler Ebene durch Transparenz und Teilhabe. Es geht den Machern primär darum, dass Mobilität ein angenehmerer Teil des täglichen Lebens für alle Bürger wird. Nutzer können sich aktiv am Logbuch oder an der Code-Entwicklung beteiligen, um das System stetig zu verbessern. Hierbei steht der gemeinschaftliche Nutzen deutlich über dem finanziellen Eigeninteresse der Entwickler.

Das Vorhaben wird unter anderem durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg finanziell unterstützt und gefördert. Die Köpfe hinter dem Projekt sind eng mit der regionalen Maker-Szene verknüpft und häufig im temporärhaus in Neu-Ulm anzutreffen. Als Rechtsform dient eine GbR, die ihren offiziellen Sitz im Herzen von Ulm in der Olgastraße hat. Die technische Basis ist modular aufgebaut, sodass verschiedene Hardware-Komponenten einfach integriert werden können. Interessierte können über verschiedene Kanäle wie Twitter oder E-Mail direkt mit den Initiatoren in Kontakt treten. Damit bietet radforschung eine solide Grundlage für moderne, ökologische Fortbewegung im urbanen Raum. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Digitalisierung im öffentlichen Raum zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt werden kann.

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