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OpenSanctions

Daten, denen Sie vertrauen können, über Personen, denen Sie nicht vertrauen können.

OpenSanctions ist eine Plattform für strukturierte Daten zu Personen und Unternehmen von öffentlichem Interesse. Sie kombiniert globale Sanktionslisten, PEP-Datenbanken und Kriminalregister in einem einheitlichen Datensatz. Das Tool hilft Unternehmen und Ermittlern, Risiken wie Geldwäsche und Sanktionsverstöße effizient zu identifizieren.

Gründungsjahr 2021
Business Model Abonnement
Branche RegTech
Stadt Berlin

Über die Firma OpenSanctions Datenbanken GmbH

OpenSanctions bietet eine konsolidierte Datenbank für Sanktionslisten, PEPs und Kriminalregister zur globalen Risikoprüfung.

OpenSanctions ist eine umfassende internationale Datenbank, die Informationen über Personen und Unternehmen von politischem, kriminellem oder wirtschaftlichem Interesse bündelt. Das System führt verschiedene Datenquellen wie globale Sanktionslisten, Register für politisch exponierte Personen (PEPs) und Kriminalitätsdaten in einem einzigen, einfach zu bedienenden Datensatz zusammen. Nutzer können so Datenbanken effizient auf Interessenkonflikte und Anzeichen illegaler Aktivitäten prüfen. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, potenzielle Kunden und Partner in internationalen Geschäften sicher zu screenen. Zudem können politische Konflikte nachverfolgt und nationale Sanktionsrichtlinien direkt miteinander verglichen werden. Dies erleichtert die Integration von Risiko-Graphen in bestehende Datenprodukte erheblich.

Ein wesentliches Merkmal von OpenSanctions ist der starke Fokus auf Datenqualität und Transparenz durch eine offene Datenpipeline. Der Datensatz wird sorgfältig bereinigt und beinhaltet einen „Human-in-the-Loop“-Prozess zur De-Duplizierung von Einträgen über verschiedene Listen hinweg. Tausende von manuellen Patches strukturieren Informationen wie Geburtsdaten, Länder, Adressen oder Steueridentifikatoren in einer konsistenten Weise. Da die gesamte Software als Open Source verfügbar ist, kann jeder die Funktionsweise überprüfen und Verbesserungen vorschlagen. Dieser auditierbare Ansatz schafft Vertrauen bei Compliance-Beauftragten und investigativen Journalisten weltweit. Das Startup bietet sowohl API-Zugriff als auch Bulk-Downloads an, um unterschiedliche technische Anforderungen zu erfüllen.

Das Unternehmen wird von der OpenSanctions Datenbanken GmbH mit Sitz in Berlin koordiniert, die als gewinnorientiertes Unternehmen die langfristige Wartung der Daten sichert. Das Ziel ist es, eine nachhaltige „Data Commons“ zu etablieren, die eine hochwertige und stets aktuelle Ressource für die Öffentlichkeit darstellt. Das Team wuchs bis zum Jahr 2025 auf fast 15 Mitglieder an, um die steigende Nachfrage nach präzisen Compliance-Daten zu bedienen. Durch strategische Partnerschaften wird die Datenbasis stetig erweitert und in moderne KI-gestützte Entscheidungsprozesse eingebunden. OpenSanctions versteht sich als Brücke zwischen technologischer Innovation und regulatorischer Notwendigkeit. Die Mission bleibt die Bereitstellung von Daten, denen man vertrauen kann, um kriminelle Aktivitäten weltweit sichtbarer zu machen.

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