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ING3D

Die mineralische 3D-Drucklösung der Zukunft

Die ING3D GmbH entwickelt mit dem Mineral Direct Laser Sintering (MDLS) ein weltweit einzigartiges Verfahren für den mineralischen 3D-Druck. Die Technologie ermöglicht die schnelle Produktion von ultraleichten, nicht brennbaren und nachhaltigen Objekten für industrielle Anwendungen. Das Verfahren ist dabei deutlich schneller als herkömmliche Methoden und für Mittelserien geeignet.

Gründungsjahr 2020
Business Model Produktion
Branche Additive Fertigung
Stadt Fürth

Über die Firma ING3D GmbH

ING3D bietet mineralische 3D-Drucklösungen zur Herstellung von ultraleichten, hitzebeständigen und ökologisch nachhaltigen Bauteilen.

Die ING3D GmbH ist ein zukunftsorientiertes deutsches Startup mit Sitz in Fürth, das sich auf die additive Fertigung spezialisiert hat. Das Kernstück des Unternehmens ist das weltweit einzigartige Verfahren namens Mineral Direct Laser Sintering (MDLS). Diese Technologie ermöglicht erstmals die Herstellung von Objekten aus rein mineralischen Rohstoffen ohne zusätzliche Bindemittel. Die resultierenden Bauteile zeichnen sich durch ein extrem geringes Gewicht und eine hohe Formstabilität aus. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber herkömmlichen Materialien ist die absolute Nicht-Brennbarkeit der gedruckten Objekte. Durch diesen Fokus auf mineralische Werkstoffe besetzt ING3D eine wichtige Nische im Bereich der Hochleistungsmaterialien. Das Unternehmen trägt aktiv dazu bei, industrielle Prozesse durch nachhaltige Werkstoffalternativen zu transformieren.

In der industriellen Anwendung bietet das MDLS-Verfahren signifikante Geschwindigkeitsvorteile gegenüber dem klassischen Kunststoff- oder Metalldruck. Messungen zeigen, dass der Produktionsprozess bis zu zehnmal schneller abläuft als bei konventionellen additiven Methoden. Dadurch wird der mineralische 3D-Druck auch für die Serienfertigung und komplexe industrielle Anwendungen wirtschaftlich attraktiv. Kunden profitieren von einer hohen Flexibilität, die von der Erstellung von Prototypen bis zur Fertigung ganzer Mittelserien reicht. Die Hitzebeständigkeit der produzierten Teile reicht bis zu 1.000 Grad Celsius, was sie für anspruchsvolle thermische Umgebungen prädestiniert. Zudem ermöglicht das silikatische Grundmaterial eine Vielzahl an chemischen Anbindungen und Nachbehandlungen. Durch die digitale Prozesskette können individuelle Kundenwünsche schnell und präzise umgesetzt werden.

Das Unternehmen verfolgt eine klare Vision einer nachhaltigen und ökologisch verträglichen Produktion. Ein Beispiel für dieses Engagement ist das Projekt CO2RALS, welches sich dem Schutz der Ozeane durch den Wiederaufbau von Korallenriffen widmet. Hierbei werden mineralische Strukturen gedruckt, die als natürlicher Lebensraum für Meeresorganismen dienen. ING3D kooperiert eng mit führenden Forschungseinrichtungen wie der Technischen Hochschule Nürnberg und dem Fraunhofer ISC. Die Innovationskraft des Startups wurde bereits durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Sieg im Businessplan Wettbewerb Nordbayern. Die Expertise der Fachleute vor Ort garantiert eine hohe Qualitätssicherung über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg. Mit seinem innovativen Ansatz positioniert sich ING3D als wichtiger Akteur für die Industrie von morgen.

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